Musik als Schrittmacher fürs Training

Musik kann der Motor für noch mehr sportliche Leistung sein

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Young person listening misic running in city street – istock Martinan

Wer regelmäßig Sport treibt, kommt früher oder später auf die Idee, sich die Anstrengung mit etwas Musik zu versüßen. Oft folgt dann ein regelrechtes Aha-Erlebnis: Mit der Musik im Ohr fällt das Training leichter und die persönliche Leistungskurve zeigt deutlich nach oben. Und das ist kein Einzelfall!Schon lange ist allgemein bekannt, dass Musik eine große Wirkung auf unser Wohlbefinden haben kann. In Experimenten haben Forscher gezeigt, dass bestimmte Musik sogar Auswirkungen auf unsere Gehirnwellen hat, das System Mensch synchronisiert sich also geradezu auf den Takt von außen. Am besten funktioniert das erstaunlicherweise bei klassischer Musik, ganz unabhängig davon, welchen Musikstil der Hörer bevorzugt.

Die richtige Musikauswahl weckt Leistungsreserven

Für die akustische Untermalung des Trainings sieht das allerdings anders aus. Hier sind schnellere Taktungen gefragt. International stellten Sportwissenschaftler fest, dass Musik für Ablenkung von den Anstrengungen des Trainings sorgt und damit das Leistungsvermögen hebt. Durch Musik wird die unbewusste Verkrampfung bei großer Anstrengung wirksam reduziert, was für besser Durchblutung der Muskulatur und somit bessere Leistung und größere Ausdauer sorgt. Unbedingt wichtig ist es dabei, dass der Sportler Musik auswählt, die ihm gefällt. Erst durch diesen emotionalen Bezug wirkt die Musik wie gewünscht. Damit ist nun wissenschaftlich untermauert, was bislang rein intuitiv schon lange kein Geheimnis mehr war.

Akustische Alternative zum Runner’s High

Die persönliche Lieblingsmusik wirkt motivierend und stimmungsaufhellend, das ist allgemein bekannt. Verursacht wird dies durch die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen im Gehirn. Stimuliert durch seine Lieblingsmusik sinkt so die Wahrnehmung des Sportlers für Anstrengung und Schmerzen – er geht regelrecht über sich hinaus. Profisportler nutzen dieses Phänomen schon lange zur Vorbereitung auf Wettkämpfe, doch auch wer nur in seiner Freizeit Sport betreibt, profitiert von dieser Methode. Im Wettkampf selber ist die Musik dann, aber verboten von vielen Sportverbänden.

Mit Musik fällt das Training schlichtweg leichter. Wer gerne joggt, ist beispielsweise gut mit Musik bedient, die etwa bei 130 bis 140 bpm (Takte pro Minute) liegt. Beim Nordic Walking liegt der Richtwert mit 120 bpm etwas niedriger. Übrigens: Besonders wirksam ist Musik zur Motivation – gerade an Tagen, an denen man gerne das Training ausfallen lassen möchte. Mit den Lieblingssongs im Ohr ist der innere Schweinehund schnell überwunden.

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